Teilhabe ohne Einschränkungen für alle – wie geht das in Corona-Zeiten?

In Zeiten des Corona werden Menschen mit psychischer Behinderung nicht ambulant betreut, Kinder mit Behinderungen sind seit Wochen ohne Therapien und Schule, Menschen in Heimen dürfen ihre Zimmer nicht verlassen, dringende Anträge für Unterstützungsleistungen werden verschleppt, da die Mitarbeiter*innen der Ämter im Homeoffice sind.

Es stellt sich die Frage, wie wollen wir leben? Was bedeutet für uns, in Würde zu leben? Wie kann die Würde aller Menschen gewahrt und mit dem Recht auf Leben vereinbart werden?

Es sind ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen, die sich sicher nicht mit einem richtig oder falsch beantworten lassen.

Aber sie müssen diskutiert werden!

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit seiner Rede zur Suche nach dem richtigen Maß in der Corona-Krise eine wichtige Diskussion angestoßen. Die Frage, ob der Schutz von Leben zurücktreten muss, um andere Grundrechte nicht einzuschränken, steht dabei im Mittelpunkt.

 „Wir müssen wieder stärker diskutieren, wie unsere Grundrechte gesichert und paternalistische Schutzkonzepte eingeschränkt werden können.“

Horst Frehe in seinem Diskussionsbeitrag in den kobinet-Nachrichten

Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen (FbJJ) hat dies aufgegriffen und sich mit einigen Grundrechten beschäftigt und einen Diskussionsbeitrag in den Kobinet-Nachrichten geliefert.

Videokonferenz mit Horst Frehe am 13. Mai 2020

Diese Diskussion wollen wir vom Zentrum Selbstbestimmt Leben in Stuttgart und Horst Frehe vom Forum behinderter Jurist*innen mit Ihnen und Euch führen.

Wir laden zu einer Videokonferenz am 13.Mai von 11.00 – 13.00 Uhr ein.

Anmeldung unter   schade@zsl-stuttgart.de

Die Einwahldaten werden nach erfolgter Anmeldung zugesendet

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