Aktuelles

CMT: Der goldene Rollstuhl 2020

Seit über 20 Jahren ist das Zentrum selbstbestimmt Leben mit einem eigenen Messestand auf der größten Publikumsmesse für Caravan, Motor und Touristik (CMT) in Deutschland vertreten. Als einziger Standbetreiber haben wir uns ausschließlich auf barrierefreie Reiseangebote spezialisiert und sind somit für viele MessebesucherInnen der erste Ansprechpartner, wenn es um behindertengerechtes Reisen geht.

Über die gesamte Messedauer haben wir an unserem Messestand in der Alfred Kärcher Halle 8 Prospekt- und Informationsmaterial von bis zu 50 Reiseanbietern ausliegen und können die Besucher auf dieser Grundlage umfassend über aktuelle Angebote informieren. Außerdem sind an verschiedenen Messetagen auch VertreterInnen der Reiseanbieter direkt an unserem Stand zu Besuch, um die Interessenten direkt zu informieren.

Verleihung des goldenen Rollstuhls am 16. Januar 2020

Highlight eines jeden Messejahres ist die Verleihung des „Goldenen Rollstuhls“. Dieses Jahr am 16. Januar 2020, ab 14.30 Uhr. Mit dieser Auszeichnung ehren wir besonders herausragende barrierefreie Reisanbieter und deren Angebote. Seit 2010 findet die Verleihung publikumswirksam auf der Show-Bühne des Südwestrundfunks statt. Jedes Jahr bewerben sich Reiseanbieter und -veranstalter aus dem In- und Ausland um einen der begehrten Rollstühle zu erhalten. Der Preis wird in vier verschiedenen Kategorien verliehen. Über die Gewinner*innen der letzten Jahre informieren wir in unserem Archiv.

Hinweis für Reiseanbieter

Sie haben ein barrierefreies Reiseangebot und möchten auf unserem Messestand Ihr Prospektmaterial auslegen lassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir erstellen für Sie ein entsprechendes Angebot. Ihre Ansprechpartner sind:

Peter Epp

Tel.: 0711 / 780 18 58

Fax: 0711 / 220 41 33

epp@zsl-stuttgart.de

vorweihnachtliche Sessellesung mit Simone Fischer am 28. November 2019

Liebe Bewohnerinnen von Stuttgart West, Liebe Kulturfreundinnen,

Ein spät-herbstlicher, vor-adventlicher, vorweihnachtsstressfreier Abend mit Tee, Glühwein, Weihnachtsgebäck, Kerzen, einem guten Buch….

Oder besser: mehreren Lieblings-Weihnachtsgeschichten! Diese können
besinnlich, religiös, demütig, aber auch lustig, aberwitzig, absurd oder
völlig anti sein. Der Vielseitigkeit setzen wir keine Grenzen. Es geht
einfach nur um ein gemütliches Beisammensein bevor der
Vorweihnachtsstress losgeht. Um das Ganze unterhaltsam zu gestalten,
setzt sich jeder Mensch, der möchte auf unseren Sessel und liest die
Lieblings-Weihnachtsgeschichte vor.

Am 28.11.2019 treffen wir uns ab 17.30 Uhr im Zentrum selbstbestimmt Leben in Stuttgart-West.

Wir freuen uns, dass die Beauftragte für die
Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Stuttgart, Simone
Fischer, als Gast auf unserem Sessel Platz nimmt und aus Heinrich Bölls: „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ liest.

Wir sind offen für Austausch und das gemeinsame Genießen von Kultur. Jeder Mensch darf auf unserem
Sessel Platz nehmen und eine Weihnachtsgeschichte lesen – oder zuhören und entspannen.

Nähere Infos zur Veranstaltung finden Sie unten in der PDF, die Sie herunterladen können.

Auf einen entspannten vorweihnachtlichen Abend mit Ihnen freut sich, das ZsL-Team

Fachtag zur Bedarfsermittlung bei Menschen ohne oder mit ungenügender Lautsprache mit Hilfe von Talking Mats

Am 24.10.2019 von 9-12 Uhr und von 13-16 Uhr im ZsL

Anmeldung bis 16.10.2019 an: schade@zsl-stuttgart.de

Ulrike Meier ist Mutter von inzwischen 30-Jährigen Drillingen. Alle drei haben im Alter von drei Jahren die Diagnose frühkindlicher Autismus erhalten. Als examinierte Krankenschwester hatte sie eine ungefähre Vorstellung zum Behinderungsbild und möglichen Zukunftsszenarien. Deshalb hat sie sich auf den Weg gemacht und dafür eingesetzt, dass trotz der vorurteilsbehafteten Diagnose ihren Kindern ein gutes Leben ermöglicht wird.

Im Rahmen ihrer Weiterbildung an der Uni Bielefeld zur Gesundheitsberaterin hat sie 2012 eine Abschlussarbeit in der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaft vorgelegt. Thema der Arbeit: Weiterbildungsmaßnahme für Mitarbeiter sozialer Berufe, die mit Jugendlichen und Erwachsenen mit frühkindlichem Autismus arbeiten. 2017 hat sie die Weiterbildung an der Uni Köln, Fakultät Humanwissenschaften, zur Kommunikationspädagogin abgeschlossen.

2018 hat sie mit Hilfe von erworbenem Wissen, durch eine Weiterbildung zum Bundesteilhabegesetzes (BTHG), ein Konzept für besondere Wohnformen mit Einzelfallhilfe für Menschen aus dem Autismus Spektrum und erhöhtem Förderbedarf erarbeitet.  2019 hat sie insgesamt drei Fortbildungen zum ICF besucht. Aktuell beschäftigt sie sich mit der Ausgestaltung von symbolbasiertem Material, mit dessen Hilfe eine ICF orientierte Bedarfsermittlung, im Rahmen des BTHG, für Menschen mit ungenügender oder ohne Laut- und Schriftsprache und kognitiven Beeinträchtigungen möglich sein kann.

Inhalte der Fortbildung

Teil 1: Bedeutung der personenzentrierten Bedarfsermittlung mit dem ICF von Menschen mit Behinderungen, unabhängig von der Diagnose und mögliche Auswirkungen auf den Alltag in der Behindertenhilfe. Übung mit praktischen Instrumenten zur Identifizierung von Gesundheits- und Teilhabeproblemen. 

Teil 2: Dialoge führen im Bereich der Gesundheitspflege, in Wohnheimen, Werk- und Förderstätten mit Hilfe visualisierter Sprache, mit Menschen die keine Lautsprache erworben haben oder diese vorübergehend oder dauerhaft durch Krankheit oder einen Unfall verloren haben. Überblick über standardisierte Symbolsammlungen im deutschsprachigen Raum. Einführung in die Bedarfsermittlung mit der Methode Talking Mats, in den 9 von der WHO empfohlenen Aktivitäten des täglichen Lebens und praktische Übung.

Kosten: pro Modul je 20 Euro  (nach Absprache kann der Preis erlassen werden)

Kosten für Assistenz oder Dolmetscher*innen können wir leider nicht übernehmen, suchen aber gerne gemeinsam nach Lösungen

Anmeldungen an: schade@zsl-stuttgart.de

Anmeldeschluss: 16. Oktober 2019

Hintergrund: Die Bundesrepublik Deutschland hat sich durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 dazu verpflichtet alles notwendige zu tun, damit auch Menschen mit Behinderung in unserem Land ein weitgehend normales Leben führen können. Die daraus resultierenden aktuellen Neuerungen in der nationalen Gesetzgebung (BTHG) beabsichtigen die Stärkung von Menschen mit Behinderungen, damit ihnen mehr Selbstbestimmung und mehr Teilhabe in der Gesellschaft gelingt. Das Gefühl dazu zugehören ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und notwendig, um sich gesund und vital zu fühlen. Dies ist bei allen Menschen so, egal ob sie gesund, krank oder behindert sind und wo sie leben. Der Hintergrund dieses Verständnisses ist die Definition von Gesundheit der WHO (World Health Organisation) die besagt, dass jeder Mensch sich gesund fühlen kann, wenn sein körperliches und seelisches Gleichgewicht sichergestellt ist.  Damit dies Menschen mit Behinderungen in ihrem Lebensumfeld gelingt, muss herausgefunden werden, was sie sich wünschen und brauchen, damit auch sie sich als einen wertgeschätzten und selbstständigen Teil der Gesellschaft fühlen, in der sie leben.  Diesen Entwicklungen in der deutschen Behindertenhilfe widmet sich die Weiterbildung in zwei Teilen.

Die PDF-Datei mit allen Informationen können Sie hier herunterladen.

Rückblick: 14. Sommerfest am 10. August 2019

Ungarischer Gulasch, vegetarisches Leczo, leckerer Wein direkt aus Ungarn, Live-Musik und Tanz sorgten am Samstag, 10. August 2019 ab 15 Uhr für sommerliche Stimmung bei uns im ZsL. Auf der Grünfläche hinter der Reinsburgstraße 56 in Stuttgart-West feierten wir gemeinsam den Sommer und die ungarische Urlaubsstimmung.

Eine Bilder-Nachlese unseres Sommerfestes finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Vielen Dank dem ungarischen Kulturverein Sonnenblume, allen Beteiligten, den Helfern, dem Wetter-Gott und natürlich…

Gepostet von ABS – ZsL Stuttgart am Montag, 12. August 2019